Ausstellungen 2026
Eröffnung: Freitag, 6.3.2026, um 19 Uhr
Einführung: Mag. Gabriele Baumgartner, Kunsthistorikerin
Eröffnung: Eine Vertretung der Stadtgemeinde Baden
Kuratorin: Christine Todt, Obfrau kunstaspekt
Künstlerführung: Sonntag, 22.3.2026, um 16.30 Uhr
Ort: Haus der Kunst, 2500 Baden, Kaiser Franz-Ring 7
Dauer der Ausstellung: 7. bis 22.3.2026
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag 15 bis 18 Uhr,
Freitag bis Sonntag von 10 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr
TeilnehmerInnen:
Ingrid Biberschick, Elfriede Friesenbichler, Sylvia Galos, Traude Haslauer, Uta Maria Langer, Liane Jelinek, Eva Posch, Herwig Prammer, Christine Todt, Ernst Wittkowski, Brigitte Weiler, Andrea Zwazl-Edler
Welche Emotionen spielen bei der Entstehung eines Kunstwerkes für uns eine Rolle?
Mit den Werken unserer KünstlerInnen wollen wir dazu beitragen, unterschiedliche Emotionen auf unterschiedliche Weise wahrzunehmen – angefangen von Freude und Aufregung, über Angst und Mut, bis hin zu Enttäuschung, Wut und Scham.
Auch ist die Farbwahl ein wesentliches Element, um Emotionen im Kunstwerk widerzuspiegeln.
Gemälde, Skulpturen, Objekte, Installationen, Fotos und Zeichnungen haben die Fähigkeit Seelenregungen zu wecken, die sowohl universell als auch individuell sind.
So wird die Liebe oft als ein stark emotionales Gefühl wahrgenommen. Menschen erleben Liebe durch eine Vielzahl von positiven Emotionen wie Freude, Glück, Geborgenheit und Aufregung.
Welche Gefühle entstehen bei den Betrachtern? Spüren sie möglicherweise die beabsichtigte Stimmung der KünstlerInnen?
Kunst ist nicht nur ein visuelles Erlebnis – sie ist eine emotionale Reise, die unsere tiefsten Gefühle wecken kann und jenseits von Worten kommuniziert.
Ausstellungen 2025
DAYDREAM AND NIGHTMARE
Jahresausstellung 2025 <kunstaspekt> und Gäste
Eröffnung: Donnerstag, 16.10.2025 um 19 Uhr
Begrüßung: Dagmar Stelzer und Christine Todt – Kuratorinnen
Einführung: Panto Trivkovic, Leiter der Sektion Fotografie der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs
Eröffnung: Bgm. a. D. Erika Adensamer
Dauer der Ausstellung: 17.10. bis 2.11.2025
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr
Tage der Offenen Ateliers: 18. und 19. 10.2025, 14 bis 18 Uhr
2.11., 16: 30 Uhr: Artist talk Moderation Mag. Gabriele Baumgartner (Kunsthistorikerin), anschließend Finissage
Die Themen Daydream and Nightmare bieten einen eindringlichen Rahmen für die Auseinandersetzung in der bildenden Kunst. Künstlerinnen und Künstler nutzen ihre Konzepte, um sowohl persönliche als auch gesellschaftliche Themen zu erforschen und darzustellen.
Daydream kann in der Kunst eine Flucht aus der Realität symbolisieren und eine Sehnsucht nach einer besseren, friedlicheren Welt. Diese Werke drücken Hoffnung und Idealismus aus. Sie bieten einen Kontrast zur oft düsteren Wirklichkeit und geben Raum für positive Visionen und Vorstellungen.
Nightmare Darstellungen hingegen spiegeln die dunklen, beunruhigenden Aspekte der menschlichen Erfahrung wider. Diese Kunstwerke sind oft intensiv und verstörend und visualisieren Ängste und Traumata. Sie können auch gesellschaftliche Albträume und Missstände aufgreifen und die Betrachter dazu anregen, sich mit schwierigen Themen auseinanderzusetzen.
Für viele Frauen wird der Tagtraum zum Alptraum, wenn er zu Gewalt in der Beziehung und letztendlich auch zum Femizid führen kann.
Als spezifisches Thema in der bildenden Kunst beleuchtet die extreme Gewalt gegen Frauen und die gesellschaftlichen Strukturen, die diese Taten ermöglichen oder verharmlosen.
Durch die Integration dieser Themen in die bildende Kunst entsteht eine tiefe emotionale Resonanz, die Betrachter zum Nachdenken und Handeln anregen soll.
TeilnehmerInnen: Eva Bakalar, Melanie Bankl, Ingrid Biberschick, Karin Czermak, Sylvia Galos, Monika Herschberger, Maria Hoffmann, Uta Maria Langer, Inge Leonhartsberger, Jutta Müller, Eva Posch, Karin Reiter, Michaela Steinacher, Dagmar Stelzer, Christine Todt, Brigitte Weiler, Andrea Zwazl-Edler
Gäste: Evi Benesch, Panto Trivkovits, Edith Richter, Sandra Sagmeister
BALANCE – Michael Bottig und Jonas Fliedl
Eröffnung: Donnerstag, 18.9.2025 um 19 Uhr
Begrüßung: Christine Todt – Obfrau von <kunstaspekt>
Einführung: Die Künstler
Eröffnung: Mag. Susanne Stokreiter-Strau
Dauer der Ausstellung: 19.9. bis 5.10.2025
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr
Balance heißt, Ausgewogenheit zwischen unterschiedlichen Bereichen zu finden. So sind es figurative Elemente und abstrakte Ausdrucksformen, welche die Pole bilden, die die beiden Künstler in ihren Arbeiten in Balance zu halten trachten.
Michael Bottig:
Michael Bottig, 1955 in Wien geboren lebt seit 1976 in Baden. Nach dem Studium bei Rudolf Hausner an der „Bildenden“ unterrichtete er Kunsterziehung und später Informatik.
Balancehalten heißt in dieser Ausstellung für mich, einen Ausgleich zwischen Altem und Neuem finden, Bilder und somit Themen gegenüberstellen und dadurch neue Zugänge finden.
Die Balance bewusst aufgeben heißt nun auch – und das betrifft vorrangig die Kunst – auf eine klare Position zu verzichten. Kunst hat die Aufgabe zu polarisieren, die Balance zu verlieren und sich auf eine Seite zu begeben.
Dysbalance bedeutet die Abweichung vom Normalen, ist also die Grundlage von Kunst. Die künstlerische Dysbalance ermöglicht die Abweichung von der Natur, von scheinbar naturgegebenen Umständen, die sozialpolitisch den Diskurs über Normen eröffnet.
Ob die Gestaltung der gezeigten Arbeiten mit einer Mischung aus Gemaltem und Gespachteltem, Geformtem und Geklebtem, Natürlichem und Plastifiziertem, Gezeichnetem und Geschriebenem eher dys- oder ausbalanciert erscheint, bleibt letztlich dem Standpunkt der Betrachtenden anheimgestellt.
Jonas Fliedl: Geboren in Klagenfurt am Wörthersee. Absolvierte 2019 das Studium für Malerei & Grafik in der Klasse von Ursula Hübner an der Kunstuniversität Linz.
Seine Arbeiten zeigen intime Momentaufnahmen, die in einen spannungsvollen Dialog mit Szenen des öffentlichen, urbanen Raums treten. Gegensätze wie Traum und Wirklichkeit, Sichtbares und Unsichtbares, Abstraktion und Gegenständlichkeit spielen dabei eine zentrale Rolle. Auf den ersten Blick wirken die Malereien wie stille Darstellungen von Interieurs – ruhige, harmonische Orte, die eine Atmosphäre von Geborgenheit und Vertrautheit vermitteln. Doch bei näherer Betrachtung stören subtil eingearbeitete Elemente aus dem urbanen Raum diese Idylle: Gleiskörper, Baustellen, öffentliche Verkehrsmittel – Orte, die eher mit Unruhe oder Stress assoziiert sind. So kippt der geschützte Innenraum in eine diffuse Zwischenwelt aus vertrauter Intimität und rauer, teils menschenfeindlicher Außenwelt. Die Perspektiven in den Bildern wirken oft entrückt oder widersprechen gewohnter räumlicher Logik: Architekturfragmente schweben, Raumordnungen lösen sich auf. Diese bewusste Verzerrung erzeugt eine traumähnliche Atmosphäre und verwischt die Grenzen zwischen privat und öffentlich, real und imaginär.
BLUE MOODS
Eine Kooperationsausstellung von <kunstaspekt> Baden und dem KünstlerInnenbund St.Pölten
Galerie im Turm Baden
Eröffnung: Donnerstag, 21.8.2025 um 19 Uhr
Begrüßung: Christine Todt – Obfrau von <kunstaspekt>
Einführung: Leopold Kogler – Präsident des Landesverbandes der NÖ Kunstvereine
Eröffnung: Prof. Hans Hornyik
Musik: TIMAY (Handpan Player)
Dauer der Ausstellung: 22.8. bis 7.9.2025
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr
KUNSTWERK:ST.PÖLTEN
Eröffnung: Freitag, 22.8.2025 um 18:30 Uhr
Begrüßung: donhofer. – Obmann des St. Pöltner KünstlerInnenbundes
Einführung: Carl Aigner – Kunsthistoriker
Eröffnung: Mag. Thomas Pulle – Leiter des Stadtmuseums St. Pölten
Dauer der Ausstellung: 23.8. bis 7.9.2025
Öffnungszeiten: Freitag von 16 bis 18.30 Uhr, Samstag von 10 bis 13 Uhr
Teilnehmende KünstlerInnen:
Eva Bakalar, donhofer., Anton Ehrenberger, Hermann Fischl, Sylvia Galos, Maria Hoffmann, Liane Jelinek, Hermine Karigl-Wagenhofer, Ernest A. Kienzl, Uta Langer, Hannelore Mann, Eva Posch, Mark Rossell, Franz Rupp, Brigitte Saugstad, Friedrich Sochurek, Michaela Steinacher, Christine Todt, Sabine Watschka, Margareta-Weichhart Antony, Brigitte Weiler, Andrea Zwazl-Edler.
Gewünscht war die Zusammenarbeit befreundeter Kunstvereine, den Austausch zu fördern, um neue Begegnungen zu ermöglichen und durch eine gemeinsame Organisation Ressourcen zu bündeln. Gäste aus Österreich und Italien bereichern das Projekt zusätzlich mit ihren Perspektiven.
Wir freuen uns auch besonders, dass zwei profilierte Stimmen der Kunstszene – aus Freundschaft und kollegialer Wertschätzung – die Ausstellung begleiten:
Leopold Kogler (Leiter der Kunstvereine NÖ) spricht bei der Eröffnung in Baden.
Carl Aigner, renommierter Kunsthistoriker, gibt in St. Pölten spannende vertiefende Einblicke.
Die Ausstellung in Baden wird von Hr. Prof. Hans Hornyik eröffnet und die in St. Pölten von Hr. Mag. Thomas Pulle.
Unterschiedliche Zugänge, Ausdrucksformen und Perspektiven nutzen die emotionale und kulturelle Kraft der Farbe Blau, um komplexe Zustände des menschlichen Geistes auszudrücken, von introspektiven Reflexionen bis hin zu universellen Gefühlen. Den Besuchern wird ein Raum der kontemplativen Erfahrung geboten, in dem die Farbe Blau als Medium der Kommunikation und des expressiven Austauschs dient. Blau fungiert als eine Art psychologischer Raum, in dem Sehnsucht, Melancholie, aber auch Hoffnung und Freiheit miteinander verschmelzen.
JULIUS W.CHROMECEK und DANIEL NUDERSCHER
Eröffnung: Donnerstag, 12.6.2025 um 19 Uhr
Begrüßung: Christine Todt
Einführung: Die Künstler
Eröffnung: Kulturstadtrat Michael Capek MA MA MAS BEd.
Dauer der Ausstellung: 13. bis 29. Juni.2025
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr
Es erwartet euch eine spannende Ausstellung: Die Künstler, die sich zuvor nicht kannten, erarbeiteten ein gemeinsames Konzept – die Werke korrespondieren miteinander.
Julius W. Chromecek:
Aus der Erschütterung über die eigene Unfähigkeit, tatsächlich etwas gegen den Verfall der Natur unternehmen zu können, entstand die Serie 200 Versuche, die Welt zu retten, Baryt-Abzüge im Format 40 mal 30 Zentimeter. Es handelt sich um Aufnahmen von fallenden Blättern – die Herausforderung bestand darin, den Auslöser im richtigen Moment zu drücken.
Dabei wurde bewusst eine analoge Aufnahmetechnik gewählt, sie führt zu zahllosen Fehlversuchen bei der Aufnahme von so schnell fallenden Objekten – die darzustellende Hilflosigkeit spiegelt sich also im Aufnahmeprozess wider.
Julius W. Chromecek, geboren 1963 in Wien, lebt und arbeitet freischaffend als Fotograf ebenda, präsent in nationalen und internationalen Ausstellungen sowie in den Bereichen Tanz, elektronischer Musik und Performance. Mitglied im Künstlerhaus Wien (Bereichskoordinator für Audio-visuelle Medien), Reflektor Books (Artistic Advisory Board) und IG Bildende Kunst.
Info/Links: Julius Werner Chromecek www.julius-werner.at
Daniel Nuderscher:
Tactile Memory / Pain, 2021 – ongoing
Haptische Erinnerung ist ein wenig präsentes Thema. Diese Serie ist der Versuch, haptische Erinnerungen in Objekten zu manifestieren wobei nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Prozess der Fertigung der Skulpturen sich bis zu einem gewissen Grad mit dem Erleben auseinandersetzt. Tactile Memory ist eine Serie, die nicht nur / Pain, also Schmerz darstellt. Weitere Kapitel der Serie sind in Bearbeitung. Skulpturen die Einladen, angegriffen zu werden und angegriffen werden dürfen, eine Sensibilisierung der haptischen Wahrnehmung und ein spürbarer Kontrast zu Handybildschirmen und Tastaturen.
Daniel Nuderscher arbeitet mit einer Vielzahl an künstlerischen Ausdrucksformen wie Fotografie, Bildhauerei, Lichtinstallationen, Film und Animationsfilm, Text, Malerei, Visuals und Land Art. Er lebt und arbeitet in Niederösterreich. Zentrale Themen seiner künstlerischen Arbeit sind Sicherheit und Nähe in zwischenmenschlichen Beziehungen, die Interaktion zwischen Menschen aber auch Objekten und Materialien.
NEW MEMBERS
Karin Czermak – Monika Herschberger
Eröffnung: Donnerstag, 8. Mai 2025
Begrüßung: Christine Todt
Einführung: Mag. Hartwig Knack, Kunsthistoriker und Kurator
Eröffnung: HR Dr. Ernst Schebesta
Dauer der Ausstellung: 9. bis 25. Mai 2025
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr

ZWISCHEN GESTUS UND ABBILD:
Die Galerie im Turm präsentiert mit Karin Czermak und Monika Herschberger zwei Positionen, die sich zwischen abstrakter Landschaft und informeller Malerei verorten – ein subtiler Dialog, der das Spannungsfeld zwischen Form und Emotion auslotet. Czermak nähert sich dem Landschaftlichen mit einem abstrahierenden Blick. Ihre Arbeiten, inspiriert von Bergsilhouetten, Waldstrukturen oder topografischen Formen, transformieren das Gesehene in fragmentierte Schemen, die das Natürliche bewahren, jedoch zugleich das Greifbare hinter sich lassen. Monika Herschberger hingegen entfaltet ihre Bildwelten in Resonanz mit Musik, Emotionen und den Stimmungen der Jahreszeiten. Ihre kraftvollen Farbkompositionen bewegen sich zwischen meditativer Stille und rauschhafter Energie, zwischen Reduktion und Vielschichtigkeit. Die Ausstellung lädt dazu ein, die Schnittstellen von Natur und Abstraktion, von Empfinden und Form, neu zu betrachten.
Monika Herschberger hat Malerei an der Wiener Kunstschule studiert und sich an der Universität für Angewandte Kunst weitergebildet, sowie Jazzgesang am Konservatorium studiert. Seit 2001 gilt ihr Fokus der bildenden Kunst mit Ausstellungen in Österreich, Deutschland und Ungarn. Seit 2023 wird sie von der Atelier Galerie Roland Puschitz vertreten. „Von zart bis kraftvoll, pur, unverfälscht, direkt. An kalligrafische Zeichen erinnernd, zwischen Musik und Raum, aus dem Chaos zum Ruhepol und wieder zurück – dies ist die Sprache der Malerei, welche der Künstlerin Monika Herschberger eigen ist.“ Katerina Teresidi, Kuratorin. Ein besonderes Merkmal von Herschbergers Malerei ist die manchmal spielerische Leichtigkeit, ein anderes Mal ein langer überlegter Prozess, wo Schicht für Schicht auf den Bildträger aufgetragen wird. Die Miteinbeziehung des Stiftes in die malerischen Arbeiten ist ein stilistisches Merkmal ihrer Kunst. www.herschberger.at
Karin Czermak studierte an der Universität für Angewandte Kunst Malerei unter Wolfgang Herzig und Johanna Kandl mit einem Auslandsjahr an der University of Rovaniemi in Finnland. Sie schloss zudem die Studien Sozial- und Kulturanthropologie und Chinesisch an der Universität Wien ab. Ihre Arbeiten waren in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen und sind in privaten Sammlungen weltweit zu finden. Czermak verbringt viele Stunden mit ihrem Skizzenbuch in der Natur. Im Arbeitsprozess übersetzt sie diese in abstrakte Formen und Schemen, die im Landschaftlichen verhaftet bleiben, aber nicht unmittelbar greifbar sind. „Es geht Karin Czermak um den bestimmten Moment, wo sie die Landschaft im Bild fühlen kann.“, Marlene Steinz, Kuratorin. Hierbei ist es die Spannung zwischen Figuration und Abstraktion die Czermak auslotet und für sich immer neu definiert. karinczermak.com
VON MÄCHTEN – Barbara Ambrusch-Rapp
Austauschausstellung der bv Galerie Klagenfurt
Vernissage: Donnerstag, 10. April 2025
Begrüßung: Christine Todt
Einführung: Romana Egartner (bildende Künstlerin und Kulturmanagerin)
Programmpunkt: Stummer Aufschrei – Elke Hagen (Schauspielerin, Sprecherin und Autorin) liest Texte zu Missbrauch und Gewalt in unserem Gesellschaftssystem
Eröffnung: Mag. Martin Hallbauer, Bezirkshauptfrau-Stv.
Dauer der Ausstellung: 11. bis 27. April 2025
Sichtbar und unsichtbar prägen die Mechanismen von Machtstrukturen unser Leben. Ausgehend von kollektiven und persönlichen Erfahrungen dazu beleuchtet die Crossover-Künstlerin und Kulturaktivistin Barbara Ambrusch-Rapp einerseits die Dynamiken von Unterdrückung und Ungerechtigkeit, andererseits die Kraft des Widerstands und das Bedürfnis nach Würde. In Bildern, Objekten und audiovisuellen Arbeiten – von plakativen Figurationen über Cyborgs und Mutationen bis zu Fragmenten einer NYC Guerilla Art Exhibition – oszilliert sie zwischen Zuständen der Machtlosigkeit und Selbstermächtigung. Im Fokus und als Einladung an das Publikum steht dabei die Auseinandersetzung mit Fragen zu Menschenrechten, Minoritäten und Utopien.
Ein Teil dieser Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Verein schau.Räume Villach.
Barbara Ambrusch-Rapp, geboren 1972 in Klagenfurt, lebt und arbeitet als Multimedia-Künstlerin, Kuratorin, Kulturarbeiterin und Aktivistin in Velden am Wörthersee. Freischaffend präsent in nationalen und internationalen Ausstellungen sowie in den Bereichen Performance, Theater und Kunst im öffentlichen Raum. Würdigung ihrer Arbeit durch Preise, Ankäufe und Projektförderungen; in Publikationen im Bereich der Literatur, Bildenden Kunst und Wissenschaft erwähnt, beteiligt oder herausgebend. Mitglied im Kunstverein Kärnten und BV Kärnten, sowie als Vorstandsmitglied bei schau.Räume, postWERK, Kunstbahnhof Wörthersee und radio AGORA aktiv.
Info/Links: BARBARA AMBRUSCH-RAPP www.barbara-rapp.com ROMANA EGARTNER ist freischaffende bildende Künstlerin und Kulturmanagerin romanaegartner.wordpress.com ELKE HAGEN ist Schauspielerin, Sprecherin und Autorin. Ihr Buch STUMMER AUFSCHREI ist 2013 erschienen. elke-hagen.jimdofree.com Verein schau.Räume www.schau.raeume.cc/de/angebote/residenzen
Galerie im Turm der BH Baden
Die Künstlervereinigung <kunstaspekt> wurde am 26.5.1997 in Baden mit dem Ziel gegründet, bildende Kunst der Gegenwart einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, sowie zur aktiven Teilnahme an kulturellen Prozessen einzuladen.
1998 wurde dem Verein die Galerie im Turm vom Land Niederösterreich zur Verfügung gestellt. In konsequenter Ausstellungstätigkeit werden neben Arbeiten eigener Mitglieder in großem Umfang Projekte von Gastkünstlerinnen und -künstlern präsentiert.
Ein wichtiges Anliegen des Vereines ist, jüngere künstlerische Entwicklungen zu fördern, sowie im Dialog mit anderen Kultureinrichtungen die gesellschaftliche Bedeutung aktueller Kunst aufzuzeigen.
„Der Wert der Kunst liegt in ihrem Veränderungspotenzial und in der Begegnung mit anderen Menschen.“ Sie macht uns beweglich und offen für das permanente Neue um uns, sie weitet den Blick und das Herz für das Unbekannte und Fremde. Künstlerisches Schaffen schult den Blick für verschiedene ASPEKTE, um sich stets neu zu definieren, lebendig zu bleiben, um Künstler und Weltbürger zu werden.“ Egbert
Zedtwitz, Ehrenmitglied






































































